3-Hauben-Jause to go

Jause to go
Quelle: iStock/VeselovaElena

Schnell, nährstoffreich, aber auch kostengünstig soll es sein: das Mittagessen im Büro. Wer nicht ins Restaurant gehen will oder kann, und keinen Supermarkt direkt vor der Bürotür hat, braucht gute Ideen für Lunch und Co. Wir beweisen dir, dass du für kreative und abwechslungsreiche Gerichte „to go“ keine Kantine und keinen Imbissstand ums Eck brauchst. Mit der richtigen Ausstattung zauberst du originelle Snacks zum Mitnehmen, die garantiert einen Stammplatz in deiner Jausenbox finden werden.

„Da haben wir den Salat“

Wer genug vom klassischen Jausenbrot hat, oder sich „low carb“ – sprich kohlenhydratreduziert – ernährt, kommt mit knackigen Salaten voll auf seine Kosten. Der gesunde Snack hat sein fades Image längst abgelegt und bringt jede Menge Vielfalt und Kreativität auf die Gabel. Wie wäre es einmal mit einem Kichererbsensalat, einem Avocado-Spinat-Salat mit Granatapfel oder mit einem asiatischen Quinoa-Salat?

Auf die Reihenfolge kommt es an

Egal ob in der Einweg-Plastikbox oder im Einmach-Glas: Wichtig ist, die verschiedenen Schichten in der richtigen Reihenfolge übereinander zu legen. Zuerst gibst du das Dressing in den Behälter. Dadurch verhinderst du, dass der Salat matschig wird. Als nächste Schicht kommen bissfeste Zutaten hinein, die sich nicht so leicht mit Dressing vollsaugen, wie Karotten, Gurken, Paprika, Radieschen, fester Käse etc. Die dritte Schicht besteht aus weicheren Zutaten: Paradeiser, Avocados, Mais, gekochte Eier, Mozzarella, Quinoa, usw. Und zuletzt fügst du die Salatblätter hinzu, die ruhig fester hineingepresst werden können.

Bulgursalat

Quelle: starlightsinthekitchen/Sabrina Jäger

Nachmachen erlaubt! 

Kichererbsensalat

  • 1 kleine Zwiebel
  • Eine Handvoll Cherry-Paradeiser
  • ½ Paprika
  • 1 Handvoll Gurke
  • Ca. 60 g Schafskäse
  • 150 g Kichererbsen (fertig aus der Dose oder selbst gekocht)
  • Blatt- oder Feldsalat

Für das Dressing:

  • 2 EL Essig
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 TL Honig
  • 1 TL Senf
  • 2 EL Wasser
  • Frische Kräuter
  • Salz und Pfeffer
  • evtl. Chili

Die Zutaten für das Dressing in einem Glas oder Becher gut verrühren und in den To-go-Behälter gießen. Danach das Gemüse, den Käse und den Salat in kleine Stücke schneiden und nach dem oben genannten Prinzip im Gefäß schichten. Vor dem Essen den verschlossenen Behälter oder das Glas kräftig schütteln.

Quelle: Lieblingsglas.de

Quelle: Lieblingsglas.de

Ideal für deinen Salat to go – und nicht nur für den – sind Ball Mason Jars. Die hippen Gläser im Vintage-Look gibt es mittlerweile auch in Österreich zu kaufen und sind in unterschiedlichen Größen erhältlich. Ob mit luftdicht verschließbarem Schraubdeckel, Lunchbox-Einsätzen oder als Trinkgläser mit passenden Aufsätzen: Ball Mason Jars sind echte Allrounder. Für Müslis sind die Lunchbox-Einsätze ideal. Die bunten Schälchen trennen Flüssiges von Trockenem und sorgen dafür, dass sich das Joghurt und die Getreideflocken vor dem Genuss nicht vermischen. Grundsätzlich aber gilt: Bei der Befüllung der schicken Gläser sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. So können Smoothies in ihnen transportiert werden, und auch Suppen, die bei Foodies gerade hoch im Kurs stehen, oder scharfe Currys.

Zum Mitnehmen, bitte!

Currysuppe mit Hühnerfilet

(2 Portionen)

  • 1 Frühlingszwiebel
  • 1 kleine Karotte
  • ¼ Zucchini
  • 1 EL hochwertiges, erhitzbares Öl
  • 150 g Hühnerbrustfilet
  • 200 ml Kokosmilch
  • 400 ml Gemüsebouillon
  • 100 g Tiefkühl-Zuckererbsen
  • 2 EL Currypaste
  • Saft einer halben Zitrone
  • Salz, Pfeffer, Zucker

Die Frühlingszwiebel putzen und in Ringe schneiden, Karotte schälen und in Scheiben schneiden. Das Öl in einem Topf erhitzen und das Gemüse darin andünsten. Gemüse mit Kokosmilch und Bouillon ablöschen und aufkochen. Zuckererbsen beimischen und 5 Minuten in der Bouillon köcheln lassen. Das in Stücke geschnittene Hühnerfilet mit Salz und Pfeffer würzen und in den Topf geben. Currypaste einrühren. Noch etwas Salz, Pfeffer und eine Messerspitze Zucker beimengen und einige Minuten garen lassen. Zugedeckt sollte das Gericht noch kurz ziehen.

Der „Crunch“ im smoothen Lifestyle 

Smoothies bekommen jetzt ernste Konkurrenz: Der neue Trend aus Los Angeles heißt Souping und bringt eine Vielzahl an Suppen aus Knochen, Kräutern, Gemüse und Getreide auf den Speiseplan, die je nach Belieben mit Nüssen, Samen und Kernen verfeinert werden. Besonders angetan haben es Food Lovers die so genannte Bone Broth – also Knochenbouillon oder –brühe. Die kraftvolle, nährstoffreiche Suppe wird aus Rind- oder Hühnerfleisch mitsamt der Knochen gemacht. Neben dem positiven gesundheitlichen Aspekt, haben Suppen noch weitere, wesentliche Vorteile: In großen Mengen gekocht, kann man sie sehr gut auf Vorrat zubereiten, sind kostengünstig, und sie halten sich problemlos mehrere Tage im Kühlschrank. In der Thermoskanne abgefüllt, bleibt die Mahlzeit auch noch bis zur Mittagszeit im Büro warm.

Um die Gabel gewickelt 

Nudelfans kommen ohne ihre Portion Teigwaren nicht über die Runden. Ein Klassiker ist Pasta mit Pesto alla genovese. Der Dauerbrenner unter den Pestos lässt sich im Handumdrehen mit einer Küchenmaschine herstellen und passt übrigens auch hervorragend zu Fleisch, Fisch und als Brotunterlage. Eine weitere positive Eigenschaft: Das fertige Pesto ist in einem Schraubdeckelglas mindestens eine Woche haltbar.

Der Klassiker zum Nachmachen 

Pesto alla genovese

(3-4 Portionen)

  • Etwa drei Handvoll frische Basilikumblätter
  • eine Knoblauchzehe
  • 2 EL frisch geriebenen Parmesan
  • 2 EL Pinienkerne
  • Rund 7 bis 8 Esslöffel erstklassiges Olivenöl
  • Salz und Pfeffer

Basilikumblätter und Knoblauch klein schneiden, Pinienkerne vor dem Zerkleinern kurz in der Pfanne ohne Öl anrösten. Anschließend in der Küchenmaschine auf langsamer Stufe zusammen mit dem Parmesan miteinander vermischen. Während das Gerät weiter läuft, das Olivenöl zugeben, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Zuletzt nur noch Salz und Pfeffer einrühren.

Pflanzliches Italien-Feeling

Kenwood Spiralschneider

Quelle: Kenwood, Spiralschneider

Low-Carb-Fans ersetzen Nudeln jetzt am liebsten durch Gemüse, denn im Gegensatz zu Pasta hat die gesunde Alternative kaum Kohlenhydrate – und kein Gluten. Mit speziellen Spiralschneidern lässt sich Gemüse zu Veggie-Nudeln drehen an denen kein Foodblogger vorbeikommt: Zucchini werden dann zu Zudeln (Zucchini + Nudeln) und Karotten zu Kudeln. Die Gemüsenudeln werden einfach in der Pfanne gedünstet oder, wie beispielsweise Karotten, kurz in Salzwasser blanchiert. Danach können die Spaghetti aus Gemüse natürlich mit allen möglichen Saucen kombiniert werden: all’arrabbiata, mit einem Ragù alla bolognese oder alla carbonara.

Hier kommst du zu den trendigen Ball Mason Jars-Gläsern und den Spiralschneidern:

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