Gemixt und nicht gerührt

Eltern füttern ihr Baby mit Beikost aus dem Hochleistungsmixer.

Alles andere als langweilig: Für Babys sind die ersten Breimahlzeiten eine wahre Geschmacksexplosion, da sie einen einfachen, noch nicht entwickelten Gaumen haben und Aromen nicht herausschmecken können. Mit Hochleistungsmixern lässt sich kostengünstige Beikost herstellen, die noch dazu einen hohen Nährstoffgehalt hat.

Industriell hergestellte Babynahrung unterliegt strengen Richtlinien und mag für schlaflose Eltern bequem sein. Doch der Brei enthält oft Zusatzstoffe und wird sehr stark erhitzt: Dieser Prozess verlängert die Haltbarkeit – allerdings auf Kosten des Nährstoffgehalts. Um dein Kleinkind mit nahrhafter Kost zu füttern, eignen sich hochwertige Standmixer mit einer Leistung von rund 1.000 bis 2.000 Watt und mindestens 25.000 Umdrehungen. Denn Pürierstäbe und gewöhnliche Haushaltsmixer stoßen bei faserigen Lebensmitteln wie Sellerie oder Spargel schnell an ihre Grenzen: Der Brei wird bröckelig und entfaltet nicht seinen vollen gesundheitlichen Nutzen, da die Zellulose nicht aufgebrochen wird. Aber auch die Qualität und Anzahl der Messer ist dafür ausschlaggebend, ob eine Masse vom Baby problemlos geschluckt werden kann. Von erfahrenen Eltern erprobt sind leise Geräte, die mit einer Hand zu bedienen sind und eine Skalierung am Behälter aufweisen.

Von fruchtig bis herzhaft: Babybrei babyleicht zubereiten

  • Bitte kein Salz: Denn Salz kann sich ungünstig auf die noch nicht voll entwickelten Nieren deines Babys auswirken.
  • Wasche die Zutaten vor dem Schneiden, damit die wertvollen Inhaltsstoffe nicht ausgespült werden.
  • Dünste Obst und Gemüse vor dem Mixen, damit es besser verdaulich ist.
  • Ein paar Tropfen Zitronensaft in jeder Portion verhindern, dass der Obst- oder Gemüsebrei braun wird.
  • Achte auf Biozutaten: Das AMA-Biosiegel steht in Österreich für biologische Lebensmittel mit geprüfter Qualität und nachvollziehbarer Herkunft, auf EU-Ebene bürgt das EU-Bio-Logo für biologisch produzierte Nahrung, die nach den Richtlinien der EU-Verordnungen hergestellt werden.

Beikost auf Vorrat

Die Experten der Österreichischen Agentur für Gesundheits- und Ernährungssicherheit (AGES) raten: Um auf der sicheren Seite zu bleiben, sollte selbst gemachter Brei lediglich einen Tag im Kühlschrank aufbewahrt werden. Er lässt sich jedoch portioniert zirka zwei Wochen im Tiefkühlfach bei mindestens -18 Grad Celsius lagern. Wird eine Portion auftaut, sollte sie ausreichend erhitzt werden – auf mindestens 75 Grad Celsius. Eine Ausnahme bildet Spinat: Das grüne Gemüse muss rasch frisch verzehrt werden. Denn das im Spinat enthaltene Nitrat wird durch lange Lagerung in Nitrit umgewandelt, das den Sauerstofftransport im Körper beeinträchtigt.

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